Mit einiger Verspätung erzähle ich euch etwas von einem schönen und sonnigen Samstag auf der "Patria Gaucha".
Die Patria Gaucha ist ein traditionelles Fest, das jedes Jahr im Departemento Tacuarembo abgehalten wird. Das Thema ist die Landeskultur und die Tradition der Uruguayos.
Alle tragen die Kleidung der Gauchos, die der traditionellen Landsleute. Es gibt Tierversteigerungen, Verkaufstände mit handgefertigten Sachen, eine riesige Parade mit über tausend Pferden, Vorstellungen aller möglichen Art und einen Wettbewerb zwischen den am besten hergerichteten Ranchos. Ranchos nennt man die herkömmlichen, einfachen Häuser aus Erde, so wie sie noch vor hundert Jahren aussahen. Aus dem ganzen Land kommen die Menschen angereist um vorzustellen, auszustellen, anzuschauen und sich auszutauschen. Meine Eltern und ich verließen Melo um sieben Uhr morgens und kamen nach ca. zwei Stunden Autofahrt in Tacuarembo an. Wir hatten einen sehr netten Tag, besichtigten viel und quatschten mit einigen gut gelaunten Uruguayos. Was hat dieses Land doch für tolle Leute! Zufällig traf ich sogar einen anderen deutschen Austauschschüler :)
Man fühlte sich um einige Jahrzehnte in der Zeit zurückgedreht und erneut wurde mir bewusst, was die Landestradition für eine große Rolle in Uruguay spielt. Ich genoss den Tag mit Gustavo und Adriana sehr und abends kamen wir schließlich erschöpft aber glücklich zu Hause an.
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| Un Rancho |
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| Gustavo |
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| Adriana y yo |
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| Dieses Foto entstand an einem anderen Tag, mit meinem Bruder, Schwester, Vater und Mutter in Melo. |
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