Dienstag, 20. Mai 2014

Colonia y Buenos Aires

Mitte Mai war es so weit: auf ging es zur letzten Reise mit YFU. An einem Montag Morgen trafen wir uns alle am Busterminal in Montevideo und begannen die Reise nach Colonia. Colonia del Sacramento liegt am Rio de la Plata und ist die Hauptstadt des Departementos Colonia.
Sie ist die älteste Stadt Uruguays und die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Den Tag über schauten wir uns die Altstadt an, tranken Kaffee und schlenderten wir durch die schönen Gassen. Außer schöner Architektur war das Viertel voll von tollen Restaurants und sehr stilvoll und süß eingerichteten Cafés. Und dann traf ich doch wirklich am anderen Ende der Welt einen argentinischen Sankt-Pauli Fan, der gemütlich am Kaffee schlürfen war und eine Weile mit mir plauderte. Die Nacht verbrachten wir in einem tollem Hostel und feierten abends den Geburtstag meiner Freundin Laura.

Am nächsten Morgen bestiegen wir die Fähre von Colonia aus und kamen nach ca. zwei Stunden in Buenos Aires, Argentinien an. Ein Reisebus brachte uns in unser wunderschönes Hostel im Stadtteil Palermo Soho. Schon auf der kurzen Busfahrt spürte man viel von dem wuselnden Großstadt Rythmus, der in Uruguay nicht wirklich aufzufinden ist. Nachdem wir gegessen hatten, machten wir uns auf, sich den Stadtteil näher anzugucken und liefen mehrere Stunden durch die schönen Straßen. Palermo Soho gilt als eines der sichersten Viertel in Buenos Aires und ist gefüllt von Jobs, Boutiquen, Designer-Läden, Bars, Kneipen, Restaurants und Clubs. Es ist sehr hip und chic, das Publikum sind junge gutangezogene Leute und die Athmossphäre ist sehr entspannt. Hier gibt es guten Cappuchino, moderne Bioläden und überteuerte Deko-Boutiquen. In den vielen Parks trifft man auf Hundesitter mit bis zu zwanzig Rassetieren an den Leinen, auf Pilates treibende Frauen und viele Jogger.
Ein erholsames Viertel mit den von Bäumen gesäumten Straßen in dem Trubel der pusierenden Weltmetropole. Abends aßen wir in einem Restaurant und saßen danach noch eine Weile  zu der Gitarre singend auf der Dachterasse des Hostels.
Den nächsten Tag begannen wir mit einer Stadtrundfahrt im Omnibus. Eine Führerin erzählte uns ein paar Dinge über die Stadt und an einigen Punkten konnten wir aussteigen um Fotos zu machen und uns ein wenig umzugucken. Der Verkehr ist ziemlich aggressiv und die Autos halten nicht an wenn du die Straße überqueren möchtest (in Montevideo winken dich sogar die Busfahrer durch).
In der Stadt siehst du gleich vielmehr Englisch, als man es je in Uruguay finden würde, man merkt, dass Buenos Aires internationalen Einfluss hat. Am Stadion des bekanntesten Fußballclubs der Stadt, "Boca", hielten wir mit dem Bus an und einige kauften sich auch ein Ticket um sich das Stadion von innen anzusehen. Anschließend stoppten wir bei "La Boca", das ehemalige Migranten-Viertel.
Die Häuserfronten sind gesäumt von leuchtenden Farben und in den alten Wohnungen werden nun Mengen an Souvenirs verkauft. Den Nachmittag verbrachten wir im Malba, das Museum für Lateinamerikanische Kunst in Buenos Aires. Ein Großteil der guten Ausstellung war von Mario Testino, Modefotograf. Wie jeden Abend gingen wir wieder in einem Restaurant essen und genossen diesmal ein superleckeres Asado.Die Nacht über verbrachte ich wieder auf der Terasse, quatschend mit einigen Freunden und später tanzten wir noch zu südamerikanischer Musik.
Am letzten Tag schlenderten wir noch ein bisschen herum, gingen in einen Park, aßen zusammen und schon ging es zurück nach Uruguay.

So gern wären wir alle noch länger geblieben und noch mehr gesehen von der Stadt. Innerhalb zwei Tage kannst du keine Stadt kennenlernen, doch immerhin hab ich nun eine Idee von Buenos Aires.
Ich verbrachte noch zwei weitere Tage in Montevideo, wo ich meinen Schlafmangel ausgleichte, viele Freunde traf und meine Freiheit genoss.
Es ist traurig zu wissen, dass dies nun die letzte Reise mit all den Austauschschülern, all den tollen Leuten war, dass sich diese unvergesslichen Erfahrungen nicht wiederholen werden. Nun steht noch die letzte Orientation von YFU vor uns und einen Monat später geht es auch schon wieder ab ins Heimatland...

Ich drück euch alle,
un beso grande,

eure Nora


Gracias a Laura, Lara, Jonas, Marcos, Pablo por algunas Fotos!



En Colonia






           



Lauras Geburtstag

mit Leon y Lara
Hostel in Buenos Aires 
Terasse vom Hostel


mit Laura

in Palermo




Lara, Pablo, Sanya, ich








sowas findet man dann am anderen Ende der Welt, haha

Was siehst du?

Leon, Nils, Tristan, ich





La Boca




Anna, Leila, Nelli, Laura, Lara


meine lieben Laura und Lara


Lara, Lein, Nils, Basilio, ich, Jonas


MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires)

de Mario Testino, Demi Moore




mit Bilbo

mit Tomke

im YFU Office

mit Nils und Lara







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